Die hier vorgeschlagenen Deals sind die von uns recherchierten Besten. Die Auswahl erfolgt nach Qualität, nicht nach Provision. In manchen Deals stecken Affiliate-Links — aber nur, wenn es der beste recherchierte Deal ist. Unser Ziel: Interessenskonflikte vermeiden und ein wirklich gutes Nutzererlebnis bieten. Mehr erfahren
Säule 2
Strom effizienter nutzen: messen, steuern, zur Sonnenzeit
Was du nicht siehst, kannst du nicht steuern. Erst messen, dann abschalten, dann die großen Verbraucher in die Sonnenstunden schieben. Ganz ohne Moralpredigt und ohne Basteln am Zählerschrank.
Häh? Fang mal bei null an. Wieso kauft sich sowas jemand? Was ist der Zweck?
Thema: Strom messen und Shelly-Steckdosen
Was ist das – und wie läuft das?
Ein Strommessgerät steckst du zwischen Steckdose und Gerät. Es zeigt dir, wie viel Strom das Gerät gerade frisst. Ein „Shelly“ ist so ein Messgerät mit WLAN: Du siehst die Werte auf dem Handy und kannst die Steckdose per App ein- und ausschalten. Ein Smart Meter ist die große Version davon am Stromzähler. Es misst das ganze Haus.
Wieso kauft sich sowas überhaupt jemand?
Weil man Strom nicht sieht. Der alte Router, der zweite Kühlschrank im Keller oder die Konsole im Standby verbrauchen heimlich weiter. Erst wenn du es misst, weißt du, wo dein Geld hinfließt. Das ist wie ein Kassenbon für deine Steckdosen.
Und was hab ich davon?
Du findest Stromfresser und kannst sie abschalten. Und hast du ein Balkonkraftwerk, startest du die Waschmaschine, wenn die Sonne scheint. Der Stromspiegel schätzt allein beim Vermeiden von Standby ein Sparpotenzial von etwa 165 Euro im Jahr. Das ist ein Durchschnitt und keine Garantie für dich.
Warum sind manche Geräte besser als andere?
Gute Messsteckdosen messen genau, halten die Last großer Geräte aus und funktionieren auch ohne Hersteller-Cloud. Für den Sicherungskasten gilt eine einfache Regel: Da arbeitet nur eine Elektrofachkraft. Für den Einstieg reicht eine Steckdose, die du selbst einsteckst.
Erst Zahlen, dann Kaufen: Schau auf deine letzte Stromrechnung und vergleiche deinen Jahresverbrauch mit dem Stromspiegel.
Standby ist der heimliche Mitbewohner: Der Stromspiegel nennt dafür ein Sparpotenzial von etwa 165 € im Jahr. Das ist ein Durchschnittswert.
Messsteckdose für den Einstieg: einstecken, App öffnen, staunen.
Mit Balkonkraftwerk: Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner mittags laufen lassen statt abends.
Zählerschrank: Da arbeitet nur eine Elektrofachkraft. Kein YouTube-Mut.
Einstieg: Verhalten statt Technik
Der schnellste Hebel beim Energie- und Geldsparen ist oft das Verhalten – Standby aus, Waschen kühler, 1 °C weniger heizen – nicht die nächste Neuanschaffung. Mit belegten Rechenbeispielen, ohne Moralpredigt.
Gute Frage. Die meisten haben keine Ahnung, und das ist völlig normal. Ein Anhaltspunkt: Laut Stromspiegel (co2online, Stand 2025) verbraucht ein 2-Personen-Haushalt im Schnitt 1.900 bis 3.200 kWh im Jahr. Wie viel genau, hängt davon ab, ob er in einer Wohnung oder einem Haus lebt und ob das Warmwasser mit Strom gemacht wird. In der Wohnung ohne elektrisches Warmwasser sind es durchschnittlich 1.900 kWh.
Liegst du deutlich darüber, lohnt sich die Suche nach Stromfressern. Liegst du darunter: Glückwunsch. Dann bringen dir eher ein besserer Tarif oder eigener Sonnenstrom etwas.
Der Nacht-Test (Methode, keine Messung von uns)Lies abends vor dem Schlafengehen den Zähler ab und morgens direkt nach dem Aufstehen noch einmal. Teile den Unterschied durch die Stunden dazwischen. Das ist ungefähr deine Grundlast, also das, was dein Zuhause ständig verbraucht, auch wenn alle schlafen.
Schritt 1: Messen, und zwar ohne Werkzeug
Ein Steckdosen-Messgerät kommt zwischen Steckdose und Gerät und zeigt dir, was gerade fließt. Die WLAN-Versionen (zum Beispiel Shelly Plug) können zusätzlich schalten, Verläufe speichern und Zeitpläne. Damit findest du in einer Woche mehr heraus als mit einem Jahr Schätzen.
Wo zuerst messen? Bei Geräten, die immer laufen: Router, Fernseher mit Receiver, Konsole, zweiter Kühlschrank, Aquarium, Computer.
Was du suchst: Geräte, die „aus“ sind und trotzdem Strom ziehen. Die schaltest du per Steckdosenleiste oder Zeitplan richtig ab.
Was du nicht tust: Große Dauerlasten wie Heizlüfter an eine Billig-Messsteckdose hängen, die dafür nicht ausgelegt ist. Schau immer auf die maximale Last im Datenblatt.
Rechenbeispiel (eigene Annahmen, zum Nachrechnen)Ein Gerät zieht im Standby 10 Watt, rund um die Uhr. 10 W × 8.760 Stunden = 87,6 kWh im Jahr. Bei angenommenen 30 Cent pro kWh sind das etwa 26 € im Jahr fürs Nichtstun. Setz deinen eigenen Strompreis ein.
Schritt 2: Große Verbraucher zur Sonnenzeit
Mit einem Balkonkraftwerk ist das der einfachste Hebel überhaupt. Strom, den du in dem Moment verbrauchst, in dem er entsteht, musst du nicht kaufen. Strom, den du in dem Moment nicht brauchst, schenkst du dem Netz.
Waschmaschine und Spülmaschine: Startzeitvorwahl auf Mittag stellen. Viele Geräte können das schon von sich aus, ganz ohne App.
Trockner: Er gehört zu den großen Verbrauchern. An sonnigen Tagen mittags trocknen oder gleich die Wäscheleine nehmen. Die Leine ist das älteste Smart-Home-Gerät der Welt.
Mit Speicher: Er gleicht einen Teil davon aus. Wie die STREAM-Steckdosen das lokal lösen, steht im STREAM-Spar-Ratgeber.
Schritt 3: Smart Meter. Was ist das, und brauche ich das?
Hier wird es begrifflich lustig, also kurz sortiert, nach der Verbraucherzentrale:
Moderne Messeinrichtung: ein digitaler Zähler. Er zeigt Werte an, funkt aber nichts.
Intelligentes Messsystem („Smart Meter“): der digitale Zähler plus eine Kommunikationseinheit (Gateway). Erst das zusammen ist das echte Smart Meter.
Dein Recht: Seit dem 1. Januar 2025 kann jeder Haushalt den Einbau verlangen. Der Messstellenbetreiber muss dann innerhalb von vier Monaten einbauen.
Kosten laut Verbraucherzentrale: 40 € pro Jahr für Haushalte bis 10.000 kWh, 50 € mit Wärmepumpe oder Wallbox. Für den vorzeitigen Einbau gelten nach dem Messstellenbetriebsgesetz bis zu 100 € einmalig als angemessen. Ob mehr zulässig ist, ist rechtlich umstritten.
Brauchst du es? Für einen dynamischen Stromtarif ja, ohne geht der nicht. Zum reinen Sparen reicht oft schon ein Lesekopf am vorhandenen digitalen Zähler oder eine Messsteckdose.
Für Balkonkraftwerk mit Speicher und Nulleinspeisung misst ein Energiemesser am Zähler, was das Haus gerade braucht. Der Speicher liefert dann genau so viel. Der Einbau im Verteiler (zum Beispiel ein Shelly Pro 3EM) ist Sache einer Elektrofachkraft. Ohne Diskussion.
Schritt 4: Geräte tauschen? Erst rechnen.
Der Stromspiegel rechnet beim Kühlschrank so: Ein effizientes Neugerät spart etwa 100 € im Jahr, kostet aber rund 1.250 €. Das ergibt eine Amortisation von etwa 13 Jahren. Heißt übersetzt: Einen funktionierenden Kühlschrank wirfst du nicht wegen eines Deals raus. Ist er sowieso kaputt, schau aufs Effizienzlabel und den Jahresverbrauch in kWh, nicht nur auf den Preis.
Unsere Energie-Deals zeigen deshalb bei Geräten auch die Sparrechnung. Wo sie fehlt, fehlt sie ehrlich.
Standby-Rechenbeispiel: reine Arithmetik mit angenommenen 10 W und 30 ct/kWh, kein gemessenes Gerät.
Shelly-Modelle und Preise stehen in der Produktbox unten, mit Quelle und Datum.
Messen & steuern – Einstieg ohne Zählerschrank-Laienarbeit
Steckdosen und Energiezähler zuerst; Pro-3EM nur mit Elektrofachkraft im Verteiler. Auswahl nach Nutzen für die Mehrheit, nie nach Provision. Preise können sich ändern – maßgeblich ist der Händlerpreis beim Kauf.
Shelly Plug M Gen3 (Schuko)
12,90 €Stand 06.11.2026
Quelle: Shelly Europe (shelly.com)
Schaltbar + Energiemessung + Matter. Praxis-Nachfolger zum Plug S Gen3 (Hersteller listet S Gen3 weiter zu 23,90 €).
Zum Angebot →Händlerlink (kein Partnerprogramm hinterlegt)
Shelly 3EM-63T Gen3
64,90 €Stand 06.11.2026
Quelle: Amazon.de (Produktseite)
3-Phasen-/PV-tauglicher Energiemesser; Installation nur mit Fachkenntnis.
Für Nulleinspeisung mit STREAM; Zählerschrank = Elektrofachkraft.
Zum Angebot →Händlerlink (kein Partnerprogramm hinterlegt)
EcoFlow × Shelly Smart Plug
34,90 €Stand 06.11.2026
Quelle: EcoFlow DE Shop
Steckdosen-Messung passend zur STREAM-App-Welt.
Zum Angebot →Händlerlink (kein Partnerprogramm hinterlegt)
*Anzeige/Affiliate-Link: Bei Amazon-Partnerlinks (*) erhalten wir ggf. eine Provision; der Preis für dich bleibt gleich. Shelly-, Hue-/Signify- und andere Händler ohne freigeschaltetes Partnerprogramm: normale Shop-Links ohne Tracking.